BER-Historie

Am 5. September 2006, erfolgte in Schönefeld (Dahme-Spreewald) der erste Spatenstich zum Bau des neuen Hauptstadtflughafens, der damals noch Berlin Brandenburg International – BBI – heißen sollte.

Der steinige Weg zum Hauptstadtflughafen

(BER-Historie ist noch nicht vollständig, Hinweise werden gerne entgegengenommen!)
 

Januar 1992: Beginn der Planungen für den Flughafen mit dem Projektnamen „Berlin Brandenburg International“, kurz: BBI. Viele Fachleute hatten für Sperenberg 70 Kilometer südlich von Berlin plädiert. Die Abkürzung war allerdings schon lange an einen indischen Flughafen vergeben und wurde später in BER geändert. Weiterlesen

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„Deutsche Airlines mussten 2018 fast sechs Millionen CO2-Zertifikate zukaufen“

CO2 vermeiden, statt Alibi-CO2-Zertifikate zu kaufen! Das hilft dem Klima null!

„Deutsche Fluggesellschaften mussten im vergangenen Jahr im Zuge des europäischen Emissionshandels 5,8 Millionen CO2-Zertifikate zukaufen. Das berichtete das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) am Samstag unter Berufung auf eine Antwort des Bundesumweltministeriums auf eine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion.

2017 mussten die Unternehmen demnach noch 4,0 Millionen Zertifikate zusätzlich erwerben, 2016 waren es 4,2 Millionen. 2015 wurden 3,8 Millionen Euro zugekaufte Emissionsrechte gezählt – nach 3,7 Millionen im Jahr 2014.“

Quelle:

https://www.tah.de/welt/afp-news-single/deutsche-airlines-mussten-2018-fast-sechs-millionen-co2-zertifikate-zukaufen.html

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„Gericht gibt Klägerinnen Recht: Sylt muss Fluglärm senken“

300.000 Passagiere sollen zukünftig auf Sylt landen und abheben. Doch nachts gelten nun härtere Regeln.

Die Klage von zwei Anwohnerinnen gegen den Flughafen Sylt zur Deckelung des Fluglärms vor dem Oberlandesgericht (OLG) in Schleswig ist erfolgreich gewesen. Das Gericht verurteilte die Flughafenbetreiberin in dem Berufungsprozess, den Flughafen in der Zeit zwischen 6 Uhr und 22 Uhr so zu betreiben, dass die Grundstücke der Klägerinnen in Keitum nicht mit einem Dauerschallpegel von mehr als 55 dB(A) belastet werden.“

Quelle:

https://www.shz.de/lokales/sylter-rundschau/gericht-gibt-klaegerinnen-recht-sylt-muss-fluglaerm-senken-id25543447.html
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Diese Gruppe im Landtag gibt Hoffnung für unsere Anliegen

Einwohnerfragestunde und BER-Untersuchungsausschuss

„Schon in der konstituierenden Sitzung werde die Fraktion einen Antrag stellen, wonach es in jeder zweiten Sitzung eine Einwohnerfragestunde geben solle – „natürlich mit einer Pflicht, die Fragen vorher anzumelden, damit geschaut werden kann, ob sie überhaupt in den Landtag passen“, sagte Vida. Und auch für eine Wiedereinrichtung des Sonderausschusses BER wolle man sich einsetzen. „Ich fände auch einen Untersuchungsausschuss richtig und angemessen“, sagte Zeschmann. „Der könnte sich zum Beispiel auch mit der Vergabe der Aufträge am BER beschäftigen.“

Quelle: https://m.lr-online.de/nachrichten/brandenburg/bvb-freie-waehler-gehen-an-die-parlamentsarbeit_aid-45742281

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„Wieder tonnenweise Kerosin über der Südpfalz abgelassen“

Ein Flugzeug hat über der Südpfalz am Donnerstagabend 57,5 Tonnen Kerosin abgelassen. Das Luftfahrtbundesamt in Braunschweig bestätigte den Vorfall und damit einen Bericht der „Rheinpfalz“.

Quelle: https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/Zweiter-Vorfall-in-diesem-Jahr-Wieder-tonnenweise-Kerosin-ueber-der-Suedpfalz-abgelassen,kerosinablass-suedpfalz-100.html

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„BER am Persischen Golf: Dubai erlebt mit Gigantenprojekt ein böses Erwachen.“

Das Emirat Dubai hat den Bau seines Mega-Flughafens auf unbestimmte Zeit gestoppt. Dabei sollte der Al Maktoum Airport das mit Abstand größte Drehkreuz der Welt werden.

Quelle: https://m.focus.de/finanzen/boerse/tourismus-krise-im-emirat-ber-am-persischen-golf-dubai-stoppt-bau-an-milliardenschwerem-mega-flughafen_id_11115474.html

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Pressemitteilung

Montag, 9. September 2019

Beim Nachtflugverbot am BER von 22 Uhr bis 6 Uhr gibt es keine Kompromisse – Koalitionsverhandlungen für Umsetzung nutzen

Die Bürgerinitiativen rund um den Flughafen BER bestehen auf der Umsetzung des erfolgreichen Volksbegehrens für das landesplanerische Nachtflugverbot am Flughafen BER. Nachtruhe von 22 Uhr bis 6 Uhr ist für die Bürgerinitiativen und die 106.000 UnterstützerInnen des Volksbegehrens nicht verhandelbar. Es geht hierbei um ein Mindestmaß an Schutz der Gesundheit aller BER Anwohner.

Der Flughafen BER ist gegen den Willen der Brandenburger Politik und BürgerInnen am falschen Standort gebaut worden. Gegen jede Vernunft, gegen jeden fachlichen Rat und ohne Not haben Berlin und der Bund, als verantwortungslose Gesellschafter, sich für den ungeeigneten Standort mit den meisten Lärm- und Schadstoffbetroffenen   entschieden. Zurecht fordern die zukünftigen BER Betroffenen von der neuen Landesregierung die vollständige Umsetzung des erfolgreichen Volksbegehrens für ein landesplanerisches Nachtflugverbot zwischen 22 Uhr und 6 Uhr. Ein Plan für die Umsetzung des Volksbegehrens muss sich im Koalitionsvertrag für die kommende Brandenburger Landesregierung wiederfinden.

Die vorherige Landesregierung von SPD und Linken hat bei der Umsetzung des Volksbegehrens versagt. Die Brandenburger GRÜNEN sollten nicht, wie die Berliner GRÜNEN 2016, bei möglichen Koalitionsverhandlungen ihre Forderung nach dem Nachtflugverbot von 22 Uhr bis 6 Uhr am Flughafen BER für ihre Teilhabe an der Macht über Bord werfen. Auch die Brandenburger CDU soll bei Ihrer Aussage, dass sich die nächste Landesregierung an die politisch getroffene Zusage zum Volksbegehren gebunden sei, standhaft bleiben.

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Klimaschutz und Luftverkehr

Forderungen der Bundesvereinigung gegen Fluglärm zur Bewältigung der Klimakrise

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Weniger Betroffene mit mehr Lärm

Lärmminderung sollte nicht „schonen“, sondern den Lärm mindern und nicht auf andere verschieben. In der vorgestellten Lösung zählt aber das „Forum Flughafen und Region“ (FFR) nur „Köpfe“. Wenn weniger Köpfe betroffen sind, ist das aber nicht gleichzusetzen mit weniger Lärm. Bei der Lärmminderung sollte zuvorderst der Lärm gemindert und die Grenz- und Schwellenwerte zur Gesundheitsgefährdung unterschritten werden. Das ist hier aber nicht der Fall. Die neu Betroffenen in Erzhausen müssen sogar mit mehr Lärm rechnen. Gehen die Planungen des Flughafens über die Zunahme des Verkehrs auf, müssen sie sogar mit bis zu 1,5 Dezibel mehr Lärm rechnen, als sie heute zu ertragen haben.

Ich habe nie verstanden, welchen Sinn es macht, die gleiche oder sogar eine höhere Lärmdosis auf weniger Betroffene zu verschieben, um das dann als „Entlastung“ zu feiern. In Berlin würde man es sogar schaffen, dass von den bisher 300 000 Lärmbetroffenen an den Flughäfen Tegel, Tempelhof und Schönefeld am neuen BER „nur“ noch 100 000 Betroffene übrigbleiben, aber den dreifachen Lärm erhalten. Das ist „Lärmreduktion“ à la FFR. Weniger Betroffene mit mehr Lärm.

Ein Lärmminderungsprogramm, das seinen Namen verdient, sollte nicht primär die Zahl der Betroffenen reduzieren, sondern den Lärm für die Betroffenen.

Dieter Faulenbach da Costa, Offenbach

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Lesenswert vor Ihrer Landtagswahlentscheidung am Sonntag, den 01.September 2019

Sehr geehrter Herr Opolka,

als Einwohner der Gemeinde Blankenfelde-Mahlow hatte ich den Vorzug ein Exemplar Ihres Märkischen Adlers als Postwurfsendung zu erhalten.
Dies genau ist auch Anlaß und Grund dafür, dass ich eine Replik darauf an Sie richte.

Es ist mir natürlich schnurzpiepe, was Sie mit Ihrem Geld so anstellen. Aber nach der Lektüre Ihrer in Jubelperser-Manier gestalteten Zeitung, die ich übrigens unverlangt erhalten habe war für mich klar, auf Inhalt, Gestaltung und Aussagen des journalistischen Machwerks in aller Kürze eingehen zu müssen. Das müssen Sie jetzt auch mal aushalten.

– Da wäre zunächst einmal zu nennen, das die Unschärfe, mit der Sie argumentieren immens ist. Sie verwenden Pronomen und Artikel – z.B. wir, unser und die – und lassen den Leser im Trüben, welche Personen oder Personengruppen damit gemeint sein könnten.

– Die Seite 2 widmen Sie in voller Größe Herrn Kalbitz/AfD, der AfD als Partei selbst und kommen auf den Folgeseiten immer wieder auf die AfD und ihre Ansichten und Ansinnen zurück…….

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Weiterer Streit um Nachtruhe

Zu „Mehr Nachtruhe am BER: Fronten brechen auf“, 9. August, Brandenburg: Weder ist bei der rot-roten Landesregierung von der Einführung eines Verbots des Nachtflugbetriebs am BER noch von der Nutzung anderer Luftlandeplätze die Rede.

Soviel zur Umsetzung des politischen Auftrags an die Landesregierung Brandenburgs, den ein Volksbegehren herbeigeführt hatte.

Wenn diese Landesregierung heute – bald sechs Jahre aussitzend – den politischen Auftrag zum Handeln einfach unzulässigerweise auf ‚mehr Nachtruhe’ verkürzt und dann auch noch von privatwirtschaftlichen Firmen auskungeln lässt, wie man das wohl anstellen könnte ohne wirtschaftliche Einbußen, so ist dem Willen des Volkes in den Augen dieser Regierung Genüge getan!

Das Volk hat keine Lobby gegen postfeudale Wirtschaftsdemokratur. 

Von Roland Skalla, Stahnsdorf

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