BER: „Easyjet kollidiert am BER mit einem Vogel“ + + + Flugzeug flugunfähig

BERLIN – Ein Airbus A320-200 von Easyjet Europe mit dem Kennzeichen OE-IJN ist während des Steigfluges vom neuen Hauptstadtflughafen mit einem Vogel kollidiert.

Flug U2-5915 war am 4. November gerade von der Startbahn 25L in Richtung Teneriffa gestartet, als ein Vogel von einem der CFM56-Triebwerke des Flugzeuges eingesaugt wurde.

Die Besatzung brach den Steigflug bei Flight Level 070 ab und kehrte zum Flughafen zurück, wo sie das Flugzeug 30 Minuten nach dem Start sicher zur Landung brachte. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand.

Eine Ersatzmaschine brachte die Passagiere wenige Stunden später an ihr Ziel. Der Airbus, der in den Vogelschlag verwickelt war, wird von Technikern auf Schäden geprüft und repariert.

Quelle: https://www.aero.de/news-37504/Easyjet-kollidiert-am-BER-mit-einem-Vogel.html

http://avherald.com/h?article=4dec15eb&opt=0
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5 Antworten auf BER: „Easyjet kollidiert am BER mit einem Vogel“ + + + Flugzeug flugunfähig

  1. M. P. sagt:

    Guten Tag,

    wir hatten seit gestern das „Vergnügen“ den Lärm der Route 5 (Abflüge von der Südbahn mit Destination Ost bei Ostwindwetterlagen) zu erfahren !

    Es fiel auf, dass ALLE easyjet-Flugzeuge von der Route abweichen und auch den Abknick zu früh eingeleitet haben. Andere Airlines hatten die Spurtreue eingehalten. Wir weisen Sie nochmal ausdrücklich darauf hin, die Route 5 „spurtreu“ zu fliegen (also näher an der Autobahn und nicht an den OT Falkenhorst der Gemeinde Zeuthen). Sollte sich dieses Flugverhalten als „ABSICHT“ herausstellen, wird eine Fluglärmklag eingereicht, wobei der Airline gesetzliche Strafgelder drohen. Dies ist eine ERSTE Warnung und wir möchten Sie nochmals bitten, die Route 5 „korrekt“ zu Fliegen. Bitte weisen Sie Ihre Piloten darauf nochmal hin. Eine Klageschrift ist bereits aufgesetzt und liegt vor. Es wird Klage eingereicht, wenn Sie IHR Flugverhalten nicht ändern. Andere Gesellschaften wir die Lufthansa und Türkish Airlines haben sich an die Vorgaben gehalten. Easyjet war der „einzige “ Ausreißer und zwar mit jeder Maschine. Die Spurgenauigkeit ist machbar und zwingend einzuhalten, Daher diese ERSTE MAHNUNG sich an der Autobahn zu orientieren und erst nach dem Überflug der Anschlussstelle Niederlehme an die A10 den Kurs zu ändern. Easyjet fliegt schon jetzt mit Regelmäßigkeit ca, 500m von der Ideallinie (Route 5) entfernt zu nah an der Siedlung OT Falkenhorst der Gemeinde Zeuthen vorbei und ändert den Kurs auch schon zu früh. Des Weiteren soll in diesem Bereich mit etwas gedrosselter Steigleistung geflogen werden.

    Wie gesagt, eine Klage liegt schriftfertig vor und wird eingereicht, wenn sich „Absicht“ herausstellen sollte. Eine exakte Einhaltung der Vorgaben ist Möglich, aber Easyjet fliegt jetzt schon als bislang EINZIGE Gesllschaft regelmäßig zu Lasten des Schallschutzgebietes.

    Hochachtungsvoll
    XXXXXXXXXX

    p.s. „Man wartet schon auf den ersten schlimmen Vorfall, wenn man solche Wahnsinnsrouten (Route 5 und auch die „Hoffmankurve“) durch die DFS „durchgewunken wurden“
    Diese Email ging an easyjet, den Lärmschutzbeauftragten BER und das Ministereium für Gesundheit Bundesland Brandenburg —- automatische Empfangsbestätigung nur durch BER (es dauert bis zur Bearbeitung) !!!

  2. M. Hausmann sagt:

    Hallo Herr M.P.

    danke für Ihre wichtige Beobachtung!

    Bitte richten Sie Ihre Beschwerde unbedingt an den Fluglärm- schutzbeauftragten Herrn Strogies. Die Beschwerden müssen dort nachgegangen werden und auch für die Statistik dort gezählt.

    Mehr Informationen zur Tätigkeit des Fluglärmschutzbeauftragten finden Sie auf der Internetseite http://www.fluglaermschutzbeauftragter-ber.de/ .

    Sie erreichen den Fluglärmschutzbeauftragten wie folgt:

    Büro des Fluglärmschutzbeauftragten
    Herr Patrick Strogies
    Mittelstraße 11
    12529 Schönefeld

    E-Mail:
    kontakt@fluglaermschutzbeauftragter-ber.de

    Telefon:
    030 6341 07920

    Fax:
    030 6341 07929

  3. M. P. sagt:

    Guten Tag hier im Forum,

    soeben (21:25 Uhr) flog eine Maschine (Flug ASL41T) der Air-France/KLM des Typs ATR72 die Route 5 mit sehr lautem Dröhnen und unter Mißachtung der Flugroutenreglung. Die Route 5 ist Aufgrund der Schwierigkeiten gar nicht für Prop-Maschinen freigegeben. Es muss zwingend laut DFS die 15% Abknickung von der Südbahn geflogen werden. Wer sich mal bei Wikipedia umschaut, der sieht, dass eine solche Maschine 2014 gerade wegen der „Trägheit“ in einem Wohngebiet abgestürzt ist (48 Tote am Boden !!!). Der BER missachtet also schon im „Corona-Schlaf“ die Regeln der Flugrouten-Festlegung. Das ist ein Verstoß gegen die Sicherheitsauflagen der DFS und entsprechend zu ahnden. Hierzu wird diese Email an der Fluglärmbeauftragten weitergeleitet und an die DFS in Langen. Der Tower darf diese Route für Prop-Maschinen gar nicht freigeben. Hier ist eindeutig eine Mißachtung der Vorschriften zu unterstellen. Ich empfehle allen einmal „stanley track“ aufzurufen und selbst zu sehen, was so jetzt schon für Dinge passieren. Ich werde auch die Geschäftsführung des BER anschreiben, solche Dinge zu unterlassen, da sie dem „Sicherheitsgedanken“ widersprechen und strafrechtlich verfolgt werden. Wir sind hier keine „Versuchskaninchen“, was machbar ist und was nicht. Die Regeln sind klar! Keine Prop-Maschine dürfen die Route 5 fliegen, so steht es auch im Routenplan „prop-only!“ (aber nicht diese Route 5) Hochachtungsvoll M. P.

  4. M. P. sagt:

    Hier das Chatprotokoll mit dem Mitarbeiter der DFS in Bremen (darin sieht man mal wieder, welche Unterlagen der „Normalbürger“ nicht hat! Wir können uns nur an den von der DFS und dem BER ins Netzt gestellten Unterlagen orientieren! Es ist offensichtlich, dass bei Vollbetrieb „fast“ jede Maschine fliegen wird wie sie will, also den gesamten Spielraum ausnutzen wird! Es ist auch ersichtlich, dass somit jede Flugbahn genutzt werden wird, wenn es dem „Bedarf“ genüge tragen soll!) Eine höchst unerfreuliche und schändliche Vorgehensweise und diese zeigt, wie „offen“ hier kommuniziert wird (man muss also schon interne Unterlagen der DFS einsehen können) — diese stelle ich jetzt hier nicht ins Netz um eventuellen Ärger zu vermeiden (Betriebsunterlagen):

    Sehr geehrter Herr P.,

    die Herren Hoppe und Jaekel haben Ihre Anfrage zuständigkeitshalber zu mir in die DFS Niederlassung Nord in Bremen weitergeleitet, da von hier die Anflugkontrolle für den BER durchgeführt wird.

    Das System der An- und Abflugverfahren am BER ist sehr komplex und mit einer Karte nur unzureichend beschrieben. Am Flughafen BER gibt es viele verschiedene Standardabflugverfahren (SIDs), die wiederum mit unterschiedlichen Auflagen beaufschlagt sind. Dies können z. B. Steiggradienten (PDG), eine bestimmte navigatorische Ausrüstung der Flugzeuge oder die Nutzung nur für bestimmte Flugzeugtypen (propeller- oder strahlgetrieben) und eine Kombination aus mehreren Auflagen sein.

    Der von Ihnen genannte Flug mit der ATR42 hat die SID LUROS 1Q geflogen. Diese sieht einen bestimmten Steiggradienten vor, beinhaltet aber keine Auflagen für einen bestimmten Flugzeugtyp (Anhang 1). Anhang 2 beschreibt zum Vergleich andere SIDs, die beispielsweise nur von strahlgetriebenen Flugzeugen („jet aircraft“) geflogen werden dürfen.

    Der Abflug der ATR42 wurde also regelgerecht durchgeführt und hat gegen keine luftrechtliche Bestimmung verstoßen.

    Ich hoffe, dass meine Erläuterungen hilfreich für Sie sind

    Mit freundlichen Grüßen nach Zeuthen

    Uwe Hummert
    Fluglärm & Umwelt

    Deutsche Flugsicherung GmbH
    Flughafendamm 45
    28199 Bremen

  5. Maik Paulu sagt:

    Hallo im Forum:

    Anbei eine „Antwort“, die ich heute bekommen habe. Der „gute Herr“ hat sich schlecht vorbereitet und erklärt mir erst einmal wer für was zuständig ist ! Dann schreibt er noch dass am 13.11.2020 meine Anfrage beantwortet wurde seitens der DFS, was gar nicht zutrifft. Wie vorab zu lesen ging es dort um den Fall einer Prop-Maschine und nicht um EASYJET. Wir sehen also mal wieder, wenn hier jemand schreibt, dass „alles“ ordnungsgemäß ist, obwohl er den konkreten SV der Email vom 9.11.2020 gar nicht hinterfragt hat warum es geht und zudem immer den Fluglärmbeauftragten ins Spiel bringt, das gar kein Interesse besteht Betroffenen Gehör zu schenken. Zum Schluss ist alles egal, auch die Steurgelder, die wir in unseren eigenen Lärm und Dreck stecken. Der „Fluglärmbeauftragte“ … gibt es ihn eigentlich wirklich ? Man gewinnt den Eindruck, dass das nur eine Mail-adresse mit automatischem Email-Empfangsbestätigeralgorythmus ist. Schäem Sie sich wehrte Herren in Schönefeld und auch sonst wo. Ganz groß für eine „grüne“ Welt einstehen (offiziell) aber Betroffene zum Narren halten.

    Sehr geehrter Herr PXXXXXX,

    Ihre E-Mail vom 09.11.2020 wurde vom Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz (MSGIV) an das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung (MIL) weitergeleitet. Das MIL hat der Gemeinsamen Oberen Luftfahrtbehörde Berlin-Brandenburg (LuBB), als der für die Aufsicht über den Flughafen Berlin-Brandenburg zuständigen Behörde, Ihre E-Mail zur Bearbeitung übermittelt.

    Nach eingehender Prüfung im Rahmen unserer Zuständigkeit und unter Einbeziehung der Deutschen Flugsicherung (DFS) haben wir festgestellt, dass es in den von Ihnen geschilderten Sachverhalten zu keinem Verstoß gegen luftrechtliche Bestimmungen gekommen ist. Die DFS hat uns darüber hinaus mitgeteilt, dass man Ihre Anfrage mit E-Mail vom 13.11.2020 beantwortet hat.

    Wir möchten darauf hinweisen, dass die Verkehrsabwicklung im Luftraum durch die DFS als zuständige Stelle erfolgt und die DFS damit der Aufsicht des Bundesaufsichtsamtes für Flugsicherung (BAF), nicht aber der LuBB als Genehmigungsbehörde unterliegt.

    Als eigens eingerichteter Ansprechpartner für alle Fluglärmbeschwerden steht Ihnen grundsätzlich der Fluglärmschutzbeauftragte, Herr Patrick Strogies, zur Verfügung.

    Büro des Fluglärmschutzbeauftragten

    Herr Patrick Strogies

    Mittelstraße 11

    12529 Schönefeld

    kontakt@fluglärmschutzbeautragter-ber.de

    Für Rückfragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

    Mit freundlichen Grüßen

    Im Auftrag

    Kai Bogner
    Dezernatsleiter 42 – Luftaufsicht, Erlaubnisse

    Gemeinsame Obere Luftfahrtbehörde Berlin-Brandenburg
    Abteilung des Landesamtes für Bauen und Verkehr
    Mittelstraße 5/5a
    12529 Schönefeld

    Telefon: 03342-4266 4200
    Fax: 03342-4266 7612
    E-Mail: Kai.Bogner@LBV.Brandenburg.de
    Internet: https://lbv.brandenburg.de

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