Steht er unter Druck, dann offenbart er sein wahres Gesicht: Der amtierende Ministerpräsident Woidke (SPD) schert sich nicht um die 1,5 Millionen Menschen, die vom Fluglärm des künftigen BER betroffen sein werden. Eine Ohrfeige auch für alle, die unmittelbar am Flughafen wohnen.
Der eigentliche Skandal: Die Betroffenen mussten und müssen sich ihren Schallschutz gerichtlich erstreiten – an Schlaf, Herr Woidke, ist also nicht zu denken.
Im Übrigen: Es ist nicht das erste Mal, das Woidke sich als Doppelmoral-Apostal zeigt: Bei einer Wahlkampfveranstaltung in Hangelsberg erntet er Beifall als Verfechter der Nachtruhe (Zitat: „Wenn Sie in einem Zelt schlafen und pro Stunde düsen nur 7-8 Flieger über ihre Köpfe, dann werden Sie nicht schlafen können.“). Jedoch betonte Woidke kürzlich in einem Interview Nachtflüge durch hohe Steuern „unattraktiv“ gestalten zu wollen. Herr Woidke, sind unattraktive Flüge leiser?
Alle Versuche sich herauszuwinden werden scheitern. Gegen ein konsequentes Nachtflugverbot gibt es keine Alternative, Herr Ministerpräsident!
Woidke („Gehen Sie doch schlafen“): http://www.zdf.de/ZDFmediathek#/beitrag/video/2237640/Brandenburg:-SPD-und-AfD-erwartungsvoll
Rücktritt kurz vor der Landtagswahl: http://www.maz-online.de/Lokales/Teltow-Flaeming/Austritt-aus-der-SPD-kurz-vor-der-Wahl „Ex-Bürgermeister von Blankenfelde, gibt sein Parteibuch ab. Er tritt wegen des Streits um den geplanten Hauptstadtflughafen BER zurück.“
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