Herr Schwarz pocht nun weiter auf die Auszahlung seines üppigen Manager-Vertrags: 28 000 Euro Gehalt pro Monat plus Altersvorsorge, Dienstwagen und Versicherungen – insgesamt rund 1,7 Millionen Euro bis Mai 2016!
Er hat es offenbar eilig. Ein Gerichtssprecher bestätigt: „Es handelt sich um einen sogenannten Urkundenprozess.“ Ein schnelles Verfahren ohne Zeugenanhörung. Von dieser Prozessform rückte der Kläger (Herr Schwarz) jedoch am ersten Verhandlungstag, den 14.11.13 (Dauer 1 Stunde) ab und lies einen „ordentlichen“ Prozess mit Zeugenbefragungen zu.
Die beklagte Flughafengesellschaft (FBB) Zweifelt Tage vor Verhandlungsbeginn die Zuständigkeit eines Berliner Gerichts an, da der Sitz der Gesellschaft in Schönefeld und damit im
Amtsbereich des Landgerichts Cottbus liegt. Die Beklagte akzeptiert jedoch jetzt in der Verhandlung die Zuständigkeit des Landgerichts Berlin.
„Der Schwarz-Prozess, so die Befürchtung, könnte Einfluss auf das Airline-Verfahren haben – zum Nachteil des Flughafens.
Wie BILD erfuhr, hat Air Berlin – die auch 2013 erneut Verluste schreibt – bereits Einsicht in die Schwarz-Akte beantragt.
Die Erfolgsaussichten von Schwarz auf Auszahlung sind aber gut.
Ein Rechtsgutachten, dass der BER-Aufsichtsrat beauftragt hatte (liegt BILD vor), liefert keinen zweifelsfreien Nachweis für eine Pflichtverletzung.
„Der Flughafen wird den Prozess verlieren“, heißt es daher unisono. Der Zahltag sei nur verschoben worden.
Ganz im Sinne der Politik. Denn nach der teuren Abberufung des Technik-Chefs Horst Amann (60) wollte man eine Millionen-Abfindung für Schwarz in diesem Jahr vermeiden, heißt es.“Quelle: www.bild



