Kalender

Dez
16
Mo
Weihnachtssingen in Berlin-Friedrichshagen
Dez 16 ganztägig

Weihnachtssingen am Montag den 16.12.19 um 19:00 Uhr in Berlin-Friedrichshagen auf dem Marktplatz (Bölschestraße).

Für mehr Klimaschutz!

Die Flugverkehrswirtschaft muss sich endlich beteiligen!

Plakat-Weihnachssingen

 

Liebe Mitstreiter und Sympathisanten,

mittlerweile schon zu einer Tradition geworden, findet in der Vorweihnachtszeit wieder das Weihnachtssingen der Friedrichshagener Bürgerinitiative statt.  
 
Unter dem Motto „Stille Nacht?“ wollen wir am Montag, den 16.12.2019, Beginn 19:00 Uhr, Treffen ab 18:45 Uhr, gemeinsam singen und uns zum Jahresende noch einmal in einer hoffentlich sehr großen und stimmungsvollen Runde auf dem Markt zusammenfinden. Bitte sagt allen Bescheid und kommt zahlreich mit allen sangesfreudigen Kindern, Familienmitgliedern und Freunden…. 
Wir freuen uns sehr, dass das Weihnachtssingen auch in diesem Jahr wieder von Andrea Timm (voc, git) musikalisch unterstützt wird. 
 
Bitte bringt Windlichter, Lampions und Taschenlampen fürs Lesen der Liederzettel und für eine schöne Stimmung auf dem Marktplatz mit.
Das diesjährige nunmehr  9. Weihnachtssingen wird vielleicht zum letzten Mal eine „Stille Nacht“ feiern können, denn vor ein paar Tagen wurde ein nächster Eröffnungstermin (der mittlerweile 7.) für den BER genannt. Am 31.10.20120 soll der BER nach derzeitigen Aussagen ans Netz gehen.  Im Hintergrund plant die Flughafengesellschaft bereits umfangreiche Erweiterungen der Kapazität.
Beim Weihnachtssingen wird das weihnachtliche Singen im Vordergrund stehen, aber wir werden wie immer auch einen kleinen Überblick geben, was wir in den vergangenen Monaten unternommen, angeschoben und erreicht haben und was wir als nächste Schritte planen, mit wem wir Gespräche führen etc.  Noch immer findet übrigens an jedem Montag eine kleine Mahnwache auf dem Marktplatz statt, nicht nur um unserem Protest weiterhin Ausdruck zu verleihen, sondern auch um über alle aktuellen Entwicklungen zu informieren.
Noch immer sind ehrenamtlich Unermüdliche dabei, Netzwerkstrukturen zu fördern, Wissen zu vertiefen und mit diesem mittlerweile angewachsenen Fachwissen verschiedenen Klageverfahren zuzuarbeiten (zurzeit u.a. gegen die geplanten Erweiterungen des BER im Rahmen des sog. „Masterplans“).
Viele von Ihnen haben die Arbeit der FBI in der Vergangenheit bereits mehrfach unterstützt. Ihnen allen sei dafür herzlich gedankt.

Unsere Protestaktionen (Montagsmahnwachen, Druck von Plakaten und Publikationen, Unterstützung freier Journalisten, wie z.B. die Filmbeiträge des Teams von BBBTV  (www.bbbtv.de),  Gutachten und rechtliche Mittel gegen den BER und dessen weiteren Ausbau) können wir nur mit finanzieller Unterstützung weiterführen.

 

Daher freuen wir uns über Spenden für unsere Arbeit:

Konto: Bürgerverein Friedrichshagen e. V.

IBAN:  DE 48 1009 0000 3662 0100 05

Verwendungszweck: Spende FBI  (Für Spendenquittungen bitte noch Name und Postadresse)

Spendenbescheinigungen werden ab 100 € ausgestellt. Bei kleineren Beträgen reicht der Bank-/Überweisungsbeleg zur steuerlichen Geltendmachung.
Ihre Spenden werden ausschließlich zweckgebunden eingesetzt.

Wir wünschen allen Friedrichshagenern und Müggelseeanrainern eine friedliche und besinnliche Vorweihnachtszeit und freuen uns auf ein stimmungsvolles Weihnachtssingen mit Ihnen.
Newsletter-Team der FBI
i.A. Corinna Ludwig

Support, Web & Socialmedia:  Regina Menzel

FBI – Friedrichshagener Bürgerinitiative
Postadresse: Bölschestraße 88/89, 12587
Büro: Scharnweberstraße. 56, Dachremise, 12587 Berlin
Mobil: 0157 84 66 26 32
fbi.berlin@googlemail.com

http://www.fbi-berlin.org
https://www.facebook.com/fbi.berlin

 

P.S.  Das 9. Weihnachtssingen ist gleichzeitig auch der 442. Protestmontag in Folge. 

Jan
20
Mo
Gerichtstermin zum BER-Masterplan am Oberverwaltungsgericht
Jan 20 – Jan 23 ganztägig
Liebe Mitstreiterinnen, liebe Mitstreiter, liebe Interessierte, am 16.11.2019 gab es eine sehr wichtigen Info: Der Verhandlungstermin steht: Anfang 2020 beschäftigt der BER-Masterplan das Oberverwaltungsgericht Vom 20. bis zum 23. Januar 2020 will sich das Gericht inhaltlich mit der Klage beschäftigen. Nehmen Sie sich bitte für diese Verhandlungstermine Zeit. Es geht um Ihre Zukunft! Erinnern wir uns an die Randnotizen des Bundesverwaltungsgerichtes in der Urteilsbegründung zum Planfeststellungsbeschluss beim Standort Schönefeld von 2006. Siehe: https://www.bverwg.de/160306U4A1078.04.0 Urteil vom 16.03.2006 – BVerwG 4 A 1078.04 Randnotitzen des Bundesverwaltungsgerichtes zum Planfeststellungsbeschluß am Standort Schönefeld „277 Die Planfeststellungsbehörde mutet mithin einer Vielzahl von Lärmbetroffenen Opfer bis an die Grenze des rechtlich Hinnehmbaren zu……………..“ „278 Die im Vergleich mit Tegel und Tempelhof geringere Anwohnerzahl kann nicht über die Lärmprobleme hinwegtäuschen, die durch das Planvorhaben am Standort Schönefeld aufgeworfen werden. Die Planfeststellungsbehörde lässt bei ihrer Gegenüberstellung außer Acht, dass die hier betroffene Gruppe zwar kleiner, das dieser Gruppe abverlangte Opfer aber merklich größer ist, da die für die Situation in Tegel und in Tempelhof charakteristischen Nachtflugbeschränkungen, die ein hohes Maß an Nachtschutz gewährleisten, in Schönefeld nicht zum Tragen kommen sollen. Dass der Flughafen Schönefeld gegenwärtig keinem Verbotsregime unterliegt, reicht hierfür als Rechtfertigungsgrund nicht aus……………..“ „279 Sollen sich mehr als 40 000 Personen, die Fluglärmbeeinträchtigungen jenseits der Zumutbarkeitsgrenze ausgesetzt werden, mit Maßnahmen des passiven Schallschutzes zur Abwehr erheblicher Einbußen an Lebensqualität begnügen, so wirft dies die Frage auf, wieso sich nicht auch der Vorhabenträger und die potentiellen Flughafennutzer, die für sich in Anspruch nehmen, kommerzielle Interessen und öffentliche Verkehrsbelange wahrzunehmen, bei der Verwirklichung ihrer Ziele Abstriche sollten gefallen lassen müssen………..“ Es stellt sich hier die Frage, zu welchen weisen Erkenntnissen das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg kommt, wenn nunmehr statt 35 Mill/a Passagieren nun 60 Mill/a Passagiere am Standort Schönefeld starten und landen sollen, ob das dieser Standort rechtfertigt oder die Menschen rund um Schönefeld und die Erholungsgebiete im Interesse des sg. Fortschritts zum Freiwild erklärt werden. Übrigens das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg ist leicht mit der S-Bahn zu erreichen. Es befindet sich unmittelbar am S-Bahnhof Zoo in der Hardenbergstraße 31, 10623 Berlin Wir freuen uns auf Euch!
Sep
5
Sa
BER: Der erste Spatenstich zum Bau des neuen Hauptstadtflughafens
Sep 5 ganztägig

Am 5. September 2006, erfolgte in Schönefeld (Dahme-Spreewald) der erste Spatenstich zum Bau des neuen Hauptstadtflughafens, der damals noch Berlin Brandenburg International – BBI – heißen sollte.

Der steinige Weg zum Hauptstadtflughafen

Januar 1992: Beginn der Planungen für den Flughafen mit dem Projektnamen „Berlin Brandenburg International“, kurz: BBI. Viele Fachleute hatten für Sperenberg 70 Kilometer südlich von Berlin plädiert. Die Abkürzung war allerdings schon lange an einen indischen Flughafen vergeben und wurde später in BER geändert.

Juni 1996: Der Ausbau des Flughafens Schönefeld sowie die Schließung der Flughäfen Tegel und Tempelhof werden beschlossen und Bundesverkehrsminister Wissmann, Brandenburgs Ministerpräsident Stolpe und Berlins Regierender Bürgermeister Diepgen unterschreiben den „Konsensbeschluss“ für den Standort Schönefeld.

Gleichzeitig legt der Senat den ersten Eröffnungstermin fest: Bis 2007 soll alles fertig sein.

1999 wird der Planfeststellungsantrag für den Airport eingereicht. Den Bau-Zuschlag bekommt der Hochtief-Konzern. Doch das Oberverwaltungsgericht erklärt das Vergabeverfahren für nichtig. Gebaut wird nicht.

2001, 2002 und 2005 hebt das Oberverwaltungsgericht die Planungsgrundlagen für den Flughafenbau wieder auf – wegen Verfahrensfehlern.

2003 scheitern die Verhandlungen mit Hochtief endgültig. Bund und Länder entscheiden, den Flughafen selber zu bauen.

2004-2005

August 2004: Das Genehmigungsverfahren für den BBI später BER genannt wird mit dem Planfeststellungsbeschluss abgeschlossen.

April 2005: Tausende Flughafen-Gegner reichen Klage beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig ein. Das Gericht stoppt den Bau!

2006-2008

März 2006: Mit verschärften Lärmschutzauflagen gibt das Gericht den Bau doch noch frei. Der geplante Eröffnungstermin ist aber nicht mehr zu halten und wird das erste Mal verschoben – auf den 30. Oktober 2011.

5. September 2006: der erste Spatenstich. Geplante Eröffnung: 31. Oktober 2011

Beim ersten Spatenstich für den BER in Diepensee im Jahr 2006 waren die Verantwortlichen voller Tatendrang: Flughafen-Sprecher Rainer Schwarz, der damalige Bahnchef Hartmut Mehdorn, Berlins damaliger Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit, Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck, Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee und Sicherheitschef Thomas Weyer.

2008 beginnen die Bauarbeiten fürs Terminal.

Oktober 2008: Nach 85 Jahren schließt der Flughafen Tempelhof.

2010-2011

Juni 2010: Die Planungsfirmen des BBI – die Ingenieurfirma Kruck – ist pleite und wegen neuer EU-Sicherheitsrichtlinien wird wieder die Eröffnung verschoben, jetzt auf den 3. Juni 2012.

September 2010: Die Deutsche Flugsicherung legt einen ersten Flugrouten-Plan vor. Prompt hagelt es Proteste und Gerichtsklagen. Erst nach einem neuen Kompromissvorschlag gibt es grünes Licht.

April 2011: Der BER ist noch nicht mal eröffnet, da ist er schon zu klein! Beim Probebetrieb fällt auf, dass zu wenige Check-in-Schalter eingeplant wurden, um bei Ausfällen Reserven zu haben und lange Warteschlangen zu vermeiden. Am Terminal wird ein Zelt für zusätzliche Schalter errichtet. Kosten: 2,5 Millionen Euro.

Oktober 2011: Das Bundesverwaltungsgericht gibt grünes Licht für nächtliche Flüge in Stunden am späten Abend und am frühen Morgen.

Januar 2012

Das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung legt die umstrittenen künftigen Flugrouten fest.

8. Mai 2012: Nur drei Wochen vor der geplanten Eröffnung muss der Umzug schon wieder verschoben werden. Grund sind diesmal Probleme beim Brandschutz.

17. Mai 2012: Der Aufsichtsrat beschließt den 17. März 2013 als neuen Eröffnungstermin.

1. Juni 2012: Flughafen-Technik-Chef Manfred Körtgen wird gefeuert. Abfindung: 200 000 Euro.

 

August 2012

Der Aufsichtsrat lässt – anders als geplant – weiter offen, ob der BER wirklich am 17. März 2013 eröffnet werden kann, und verschiebt die Entscheidung. Eine Finanzspritze soll den Flughafen vor der Zahlungsunfähigkeit retten.

September 2012

Auf Vorschlag des neuen Technikchefs Horst Amann wird die Eröffnung noch einmal verschoben und auf den 27. Oktober 2013 terminiert. Die Gesellschafter beschließen, 1,2 Milliarden Euro an Mehrkosten nachzuschießen. Die Baukosten steigen auf 4,3 Milliarden Euro.

Januar 2013

6. Januar: Es wird bekannt, dass der 27. Oktober 2013 als Eröffnungstermin nicht zu halten ist. Amann führt inzwischen eine Liste mit zehntausenden Baumängeln. Amanns Horror-Bilanz: Zu wenige Check-In-Schalter und Gepäckbänder, bröckelnde Parkhäuser, Kühlleitungen sind nicht isoliert. Und der Brandschutz wird noch lange nicht funktionieren. Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) tritt als Aufsichtsratschef zurück. Sein Nachfolger, Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD), nennt keinen neuen Eröffnungstermin. Die geschätzten Baukosten überschreiten nun die 5-Milliarden–Euro-Marke.

16. Januar: Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck übernimmt den Aufsichtsratsvorsitz von Berlins Regierungschef Klaus Wowereit. Der Aufsichtsrat entlässt Flughafenchef Rainer Schwarz. Bis ein Nachfolger gefunden ist, soll Technikchef Amann die Betreibergesellschaft führen.

Februar 2013

13. Februar: Der frühere Chef des Frankfurter Flughafens, Wilhelm Bender, soll Chefberater für die Geschäftsführung werden, kündigt Platzeck an. Bender war zunächst als neuer Flughafenchef im Gespräch.

19. Februar: Rot-Rot in Brandenburg nimmt das Volksbegehren für ein strengeres Nachtflugverbot an und löst heftigen Streit mit Berlin aus.

März 2013

4. März: Bender wird nicht Chefberater des Flughafens. Er sagt nach Querelen hinter den Kulissen ab.

7. März: Die Idee, Technikchef Amann einen Berater zur Seite zu stellen, ist nach Angaben von Platzeck vorerst vom Tisch. Es solle zügig ein neuer Flughafenchef gefunden werden.

8. März: Der frühere Chef von Deutscher Bahn und Air Berlin, Hartmut Mehdorn, wird neuer Geschäftsführer der Flughafengesellschaft, teilt Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) mit.

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/hauptstadtflughafen-bund-setzt-auf-eigene-ber-kontrolleure/11723158.html

April 2013: Das Oberverwaltungsgericht entscheidet: Der Flughafen muss den Anwohnern 300 Millionen Euro mehr für guten Schallschutz zahlen.

Mai 2013: Mehdorn kündigt die BER-Teileröffnung für Oktober 2013 an.

Juni 2013: Die Teil-Eröffnung wird auf Dezember verschoben.

Juli 2013: Mehdorn verschiebt den Probebetrieb erneut – auf Frühjahr 2014.

August 2013: Mehdorn will den gesamten Flughafen bis Ende 2014 eröffnen. Siemens kann die Brandschutzanlage aber frühestens bis März 2015 fertigstellen. Erst im Sommer 2015 könnte der BER dann starten.

26. August 2013: Der Flughafen reicht den Antrag für den Umbau des Nordpiers für die Teileröffnung ein. Frühestens im Dezember kann er genehmigt werden. Heißt: Der Probebetrieb beginnt frühestens im Juni 2014, vielleicht auch erst im Herbst. Schon die dritte Verschiebung.

Januar 2014: Flughafenchef Hartmut Mehdorn sagt, Ziel sei ein Betriebsbeginn noch im Jahr 2015.

Juli 2014: Die Flughafengesellschafter Berlin, Brandenburg und der Bund bewilligen weitere 1,1 Milliarden Euro, um den Bau fertig zu stellen.

Dezember 2014: Auf Vorschlag Mehdorns beschließt der Aufsichtsrat einen Zeitplan mit Ziel einer Eröffnung im zweiten Halbjahr 2017. Baulich soll der BER im März 2016 fertig sein.

Dezember 2014: Hartmut Mehdorn: „..das Vertrauen in den Aufsichtsrat sei zerstört“ und kündigt seinen Rücktritt vom BER-Chefsessel für Mitte 2015 an.

März 2015: Die Kosten für den BER steigen in ungeahnte Höhen – Mehdorn schätzt die Kosten auf über 5,4 Milliarden Euro, vor Steuer.

Juni 2015: Hartmut Mehdorn gibt sein Amt auf, Nachfolger Karsten Mühlenfeld übernimmt. Er will sich nicht auf einen Eröffnungstermin festlegen und visiert Herbst 2017 an.

August 2015 : Der neue Flughafenchef Karsten Mühlenfeld sagt, die Baufertigstellung werde nicht bis März 2016 gelingen. Grund sei die Insolvenz des Gebäudetechnikausrüsters Imtech Deutschland.

21. September 2015: Wegen möglicher Statikprobleme durch zu schwere Ventilatoren unter dem Hallendach verhängt die Baubehörde einen Baustopp im Terminal. Die Ventilatoren hängen derzeit an „Arbeitsbühnen, diese werden jetzt provisorisch verstärkt, so Mühlenfeld beim Sonderausschuss im Landtag Brandenburg.

http://www.maz-online.de/Themen/Flughafen-BER/Baustopp-am-BER-auf-unbestimmte-Zeit

Genau zur Deckenlast am BER gab es im Dezember 2014 eine Anfrage von Martin Delius (Piraten) an den Senat.

Die Antwort: Nach Angaben der FBB wurden in keinem Bereich des Terminals des Flughafens Berlin

Brandenburg zu hohe Deckenlasten festgestellt. Drucksache 17/15 139

http://www.bündnissüdost.de/2015/09/kommentar-zum-baustopp-am-hauptstadtflughafen-ber-dichtmachen-einmotten-neu-bauen/#more-5890

https://www.rbb-online.de/politik/Flughafen-BER/BER-Aktuelles/akteure_aktuell/nach-baustopp-buergerinitiativen-fordern-neuen-standort.html

Weitere 65 Millionen Euro für den BER werden genehmigt – mit dem Geld sollen ein provisorisches Terminal sowie ein anderes Terminal erweitert werden. Es heißt, trotz der anstehenden Baumaßnahmen und des momentanen Baustopps könne aus Sicht des Aufsichtsrats der Eröffnungstermin im zweiten Halbjahr 2017 gehalten werden.

“Das vom Aufsichtsrat genehmigte, rund 600 Millionen Euro teure Erweiterungskonzept sieht nur Provisorien vor.”

“Für 17 Millionen Euro wird das alte Schönefelder Terminal erweitert und renoviert.”

“48 Millionen Euro fließen in ein provisorisches Terminal auf dem Schönefelder Areal, das ab Frühjahr 2018 als Regierungsflughafen dienen soll.”

“Geplant ist außerdem ein eigenständiges Billigflieger-Terminal für sechs bis acht Millionen Passagiere direkt am BER, in Verlängerung des Piers Nord. Nach Aufsichtsratsangaben könnte dies etwa 200 Millionen Euro kosten.”

http://www.morgenpost.de/berlin/article205797291/Wenn-wir-Pech-haben-finden-wir-noch-mehr-Fehler-am-BER.html

28. September 2015: Wieder offenbart sich Pfusch am Brandschutz: Der BER braucht 600 neue Wände.

Dezember 2016: Aus dem Umfeld der Gesellschafter (Bund, Berlin, Brandenburg) sickert durch, dass der anvisierte Eröffnungstermin bis Ende 2017 nicht klappt, es werde nun als neuer Termin das Frühjahr 2018 angepeilt.

2017:

Januar 2017: Probleme mit Sprinkleranlage und Sicherheitstüren im Terminalgebäude – Flughafenchef Karsten Mühlenfeld und der Aufsichtsratsvorsitzende Michael Müller sagen Eröffnung für Jahr 2017 ab.

August 2017: Engelbert Lütke Daldrup, seit März Flughafenchef, will die Bauarbeiten bis 31. August 2018 abschließen.

15. Dezember 2017: Betreibergesellschaft verkündet den Oktober 2020 als neuen, »belastbaren« Eröffnungszeitraum

2018:

22. März: 5 Jahre nach Volksbegehren Nachtflugverbot (es wurde bisher nicht umgesetz).. http://www.bündnissüdost.de/2018/03/buerger-rocken-landtag-bbb-tv-22-03-2018/

Juni: Bund gibt zusätzlich 508 Millionen Euro http://www.bündnissüdost.de/2018/07/weiteres-geld-fuer-das-ber-desaster/

Juni: OVG-Urteil für den Schallschutz der BER-Anrainer

http://www.bündnissüdost.de/2018/07/erfolgreicher-kampf-fuer-schallschutzmassnahmen-am-zukuenftigen-ber/

August 2018:

Wieder neuer BER-Technikchef https://www.moz.de/nachrichten/brandenburg/artikel-ansicht/dg/0/1/1678097/

Finanzsenator Kollatz droht mit Insolvenz des BER http://www.bündnissüdost.de/2018/08/finanzsenator-kollatz-droht-mit-insolvenz-des-ber/

September:

Die Banken verlieren das Interesse am BER.. https://www.morgenpost.de/flughafen-BER/article215216313/Die-Banken-verlieren-das-Interesse-am-BER.html

 

Okt
31
Sa
BER-Eröffnung!
Okt 31 ganztägig

In der BER-Aufsichtsratssitzung am 29.11.2019 wurde der BER-Eröffnungstermin für den 31.10.2020 festgelegt!

und

Am 8.11.2020 soll dann am Flughafen Berlin-Tegel Schluss sein!

________________________________

Quelle: https//www.airliners.de/so-berliner-flughafengesellschaft-umzug-ber/52917

So plant die Berliner Flughafengesellschaft den Umzug an den BER

Die Berliner Flughafengesellschaft plant, den Umzug von Tegel zum BER in drei Nächten zu vollziehen. Den Anfang macht EasyjetLufthansa und British Airways kommen erst eine gute Woche später dran. Eine Rückkehr nach Tegel ist ausgeschlossen.

Der Eröffnungstermin für den neuen Hauptstadtflughafen steht. Der BER soll am 31. Oktober 2020 ans Netz gehen. Acht Tage später sollen am Flughafen Tegel die Lichter ausgehen. Der „Berliner Zeitung“ liegt ein internes Papier der Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg (FBB) vor, das die Umzugspläne für die rund 60 in Berlin aktiven Airlines skizziert. Demnach ist geplant, den Umzug in drei Nächten innerhalb einer Woche stattfinden zu lassen.

In einem ersten Rutsch sollen in der Nacht zum 1. November neun Airlines ins Terminal 1 am BER ziehen. Den Anfang macht Easyjet. Neben der nach Passagieren größten Fluggesellschaft in Berlin sollen die Airlines umziehen, die vorrangig mit Widebody-Jets nach Berlin kommen, wie Scoot, Qatar Airways, Hainan Airlines, Miat Mongolian, Turkish Airlines und United.

Ebenfalls auf der Liste vertreten sind wohl die US-Airlines Delta und American Airlines, auch wenn diese Berlin bislang fast ausschließlich im Sommer anfliegen.

Geplant ist, dass alle Flugzeuge der neun Airlines bereits am 31. Oktober am BER landen. Dann noch ausschließlich auf der Nordbahn, da laut einer Mitteilung der FBB die Südbahn erst am 4. November 2020 den Betrieb aufnehmen wird.

Mit der Inbetriebnahme der Südbahn startet dann auch die zweite Umzugswelle, in der insgesamt 19 Airlines an ihren neuen Standort ziehen sollen. So kommen Eurowings und Vueling aus Tegel und beziehen das Terminal 2 am BER. Auch die beiden Billigflieger Wizz Air und Norwegian ziehen aus Schönefeld-Alt ins T2.

Damit ist am Standort Schönefeld-Alt, der dann den neuen Namen Terminal 5 bekommt, Platz für Ryanair sowie acht weitere Fluggesellschaften.

Lufthansa ist bis zuletzt in Tegel

Die finale Umzugswelle ist für die Nacht vom 7. auf den 8. November geplant. Dann sollen die verbliebenen 31 Airlines den Flughafen Tegel verlassen und an den BER ziehen. In der letzten Umzugsnacht ziehen vorrangig die Netzwerk-Carrier wie Lufthansa, Swiss, Austrian, KLM, Air France und Lot ins Hauptterminal am BER.

Laut dem internen Papier sei es jedoch nicht ausgeschlossen, dass es am 8. November noch Starts in Tegel geben könnte. Dennoch werden „alle betriebsrelevanten Ressourcen abgezogen, und der kommerzielle Flugbetrieb wird eingestellt“. Auch einen Rückumzug nach Tegel, sollte es am BER nicht rund laufen, schließt die FBB aus.

Erstflugereignisse werden gefeiert

Laut dem FBB-Papier soll es auch „Zeitfenster für verschiedene, gesonderte Erstflugereignisse“ geben. So werden der erste Start, der erste Passagier und auch der erste Langstreckenflug gefeiert. Eine große Eröffnungsfeier, wie für die 2012 geplante Eröffnung, sei nicht geplant.

Von: br

 

Nov
8
So
Ende am Flughafen-Tegel
Nov 8 ganztägig

In der BER-Aufsichtsratssitzung am 29.11.2019 wurde der BER-Eröffnungstermin für den 31.10.2020 festgelegt!

und

Am 8.11.2020 soll dann am Flughafen Berlin-Tegel Schluss sein!

 

Sep
5
So
BER: Der erste Spatenstich zum Bau des neuen Hauptstadtflughafens
Sep 5 ganztägig

Am 5. September 2006, erfolgte in Schönefeld (Dahme-Spreewald) der erste Spatenstich zum Bau des neuen Hauptstadtflughafens, der damals noch Berlin Brandenburg International – BBI – heißen sollte.

Der steinige Weg zum Hauptstadtflughafen

Januar 1992: Beginn der Planungen für den Flughafen mit dem Projektnamen „Berlin Brandenburg International“, kurz: BBI. Viele Fachleute hatten für Sperenberg 70 Kilometer südlich von Berlin plädiert. Die Abkürzung war allerdings schon lange an einen indischen Flughafen vergeben und wurde später in BER geändert.

Juni 1996: Der Ausbau des Flughafens Schönefeld sowie die Schließung der Flughäfen Tegel und Tempelhof werden beschlossen und Bundesverkehrsminister Wissmann, Brandenburgs Ministerpräsident Stolpe und Berlins Regierender Bürgermeister Diepgen unterschreiben den „Konsensbeschluss“ für den Standort Schönefeld.

Gleichzeitig legt der Senat den ersten Eröffnungstermin fest: Bis 2007 soll alles fertig sein.

1999 wird der Planfeststellungsantrag für den Airport eingereicht. Den Bau-Zuschlag bekommt der Hochtief-Konzern. Doch das Oberverwaltungsgericht erklärt das Vergabeverfahren für nichtig. Gebaut wird nicht.

2001, 2002 und 2005 hebt das Oberverwaltungsgericht die Planungsgrundlagen für den Flughafenbau wieder auf – wegen Verfahrensfehlern.

2003 scheitern die Verhandlungen mit Hochtief endgültig. Bund und Länder entscheiden, den Flughafen selber zu bauen.

2004-2005

August 2004: Das Genehmigungsverfahren für den BBI später BER genannt wird mit dem Planfeststellungsbeschluss abgeschlossen.

April 2005: Tausende Flughafen-Gegner reichen Klage beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig ein. Das Gericht stoppt den Bau!

2006-2008

März 2006: Mit verschärften Lärmschutzauflagen gibt das Gericht den Bau doch noch frei. Der geplante Eröffnungstermin ist aber nicht mehr zu halten und wird das erste Mal verschoben – auf den 30. Oktober 2011.

5. September 2006: der erste Spatenstich. Geplante Eröffnung: 31. Oktober 2011

Beim ersten Spatenstich für den BER in Diepensee im Jahr 2006 waren die Verantwortlichen voller Tatendrang: Flughafen-Sprecher Rainer Schwarz, der damalige Bahnchef Hartmut Mehdorn, Berlins damaliger Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit, Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck, Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee und Sicherheitschef Thomas Weyer.

2008 beginnen die Bauarbeiten fürs Terminal.

Oktober 2008: Nach 85 Jahren schließt der Flughafen Tempelhof.

2010-2011

Juni 2010: Die Planungsfirmen des BBI – die Ingenieurfirma Kruck – ist pleite und wegen neuer EU-Sicherheitsrichtlinien wird wieder die Eröffnung verschoben, jetzt auf den 3. Juni 2012.

September 2010: Die Deutsche Flugsicherung legt einen ersten Flugrouten-Plan vor. Prompt hagelt es Proteste und Gerichtsklagen. Erst nach einem neuen Kompromissvorschlag gibt es grünes Licht.

April 2011: Der BER ist noch nicht mal eröffnet, da ist er schon zu klein! Beim Probebetrieb fällt auf, dass zu wenige Check-in-Schalter eingeplant wurden, um bei Ausfällen Reserven zu haben und lange Warteschlangen zu vermeiden. Am Terminal wird ein Zelt für zusätzliche Schalter errichtet. Kosten: 2,5 Millionen Euro.

Oktober 2011: Das Bundesverwaltungsgericht gibt grünes Licht für nächtliche Flüge in Stunden am späten Abend und am frühen Morgen.

Januar 2012

Das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung legt die umstrittenen künftigen Flugrouten fest.

8. Mai 2012: Nur drei Wochen vor der geplanten Eröffnung muss der Umzug schon wieder verschoben werden. Grund sind diesmal Probleme beim Brandschutz.

17. Mai 2012: Der Aufsichtsrat beschließt den 17. März 2013 als neuen Eröffnungstermin.

1. Juni 2012: Flughafen-Technik-Chef Manfred Körtgen wird gefeuert. Abfindung: 200 000 Euro.

 

August 2012

Der Aufsichtsrat lässt – anders als geplant – weiter offen, ob der BER wirklich am 17. März 2013 eröffnet werden kann, und verschiebt die Entscheidung. Eine Finanzspritze soll den Flughafen vor der Zahlungsunfähigkeit retten.

September 2012

Auf Vorschlag des neuen Technikchefs Horst Amann wird die Eröffnung noch einmal verschoben und auf den 27. Oktober 2013 terminiert. Die Gesellschafter beschließen, 1,2 Milliarden Euro an Mehrkosten nachzuschießen. Die Baukosten steigen auf 4,3 Milliarden Euro.

Januar 2013

6. Januar: Es wird bekannt, dass der 27. Oktober 2013 als Eröffnungstermin nicht zu halten ist. Amann führt inzwischen eine Liste mit zehntausenden Baumängeln. Amanns Horror-Bilanz: Zu wenige Check-In-Schalter und Gepäckbänder, bröckelnde Parkhäuser, Kühlleitungen sind nicht isoliert. Und der Brandschutz wird noch lange nicht funktionieren. Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) tritt als Aufsichtsratschef zurück. Sein Nachfolger, Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD), nennt keinen neuen Eröffnungstermin. Die geschätzten Baukosten überschreiten nun die 5-Milliarden–Euro-Marke.

16. Januar: Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck übernimmt den Aufsichtsratsvorsitz von Berlins Regierungschef Klaus Wowereit. Der Aufsichtsrat entlässt Flughafenchef Rainer Schwarz. Bis ein Nachfolger gefunden ist, soll Technikchef Amann die Betreibergesellschaft führen.

Februar 2013

13. Februar: Der frühere Chef des Frankfurter Flughafens, Wilhelm Bender, soll Chefberater für die Geschäftsführung werden, kündigt Platzeck an. Bender war zunächst als neuer Flughafenchef im Gespräch.

19. Februar: Rot-Rot in Brandenburg nimmt das Volksbegehren für ein strengeres Nachtflugverbot an und löst heftigen Streit mit Berlin aus.

März 2013

4. März: Bender wird nicht Chefberater des Flughafens. Er sagt nach Querelen hinter den Kulissen ab.

7. März: Die Idee, Technikchef Amann einen Berater zur Seite zu stellen, ist nach Angaben von Platzeck vorerst vom Tisch. Es solle zügig ein neuer Flughafenchef gefunden werden.

8. März: Der frühere Chef von Deutscher Bahn und Air Berlin, Hartmut Mehdorn, wird neuer Geschäftsführer der Flughafengesellschaft, teilt Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) mit.

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/hauptstadtflughafen-bund-setzt-auf-eigene-ber-kontrolleure/11723158.html

April 2013: Das Oberverwaltungsgericht entscheidet: Der Flughafen muss den Anwohnern 300 Millionen Euro mehr für guten Schallschutz zahlen.

Mai 2013: Mehdorn kündigt die BER-Teileröffnung für Oktober 2013 an.

Juni 2013: Die Teil-Eröffnung wird auf Dezember verschoben.

Juli 2013: Mehdorn verschiebt den Probebetrieb erneut – auf Frühjahr 2014.

August 2013: Mehdorn will den gesamten Flughafen bis Ende 2014 eröffnen. Siemens kann die Brandschutzanlage aber frühestens bis März 2015 fertigstellen. Erst im Sommer 2015 könnte der BER dann starten.

26. August 2013: Der Flughafen reicht den Antrag für den Umbau des Nordpiers für die Teileröffnung ein. Frühestens im Dezember kann er genehmigt werden. Heißt: Der Probebetrieb beginnt frühestens im Juni 2014, vielleicht auch erst im Herbst. Schon die dritte Verschiebung.

Januar 2014: Flughafenchef Hartmut Mehdorn sagt, Ziel sei ein Betriebsbeginn noch im Jahr 2015.

Juli 2014: Die Flughafengesellschafter Berlin, Brandenburg und der Bund bewilligen weitere 1,1 Milliarden Euro, um den Bau fertig zu stellen.

Dezember 2014: Auf Vorschlag Mehdorns beschließt der Aufsichtsrat einen Zeitplan mit Ziel einer Eröffnung im zweiten Halbjahr 2017. Baulich soll der BER im März 2016 fertig sein.

Dezember 2014: Hartmut Mehdorn: „..das Vertrauen in den Aufsichtsrat sei zerstört“ und kündigt seinen Rücktritt vom BER-Chefsessel für Mitte 2015 an.

März 2015: Die Kosten für den BER steigen in ungeahnte Höhen – Mehdorn schätzt die Kosten auf über 5,4 Milliarden Euro, vor Steuer.

Juni 2015: Hartmut Mehdorn gibt sein Amt auf, Nachfolger Karsten Mühlenfeld übernimmt. Er will sich nicht auf einen Eröffnungstermin festlegen und visiert Herbst 2017 an.

August 2015 : Der neue Flughafenchef Karsten Mühlenfeld sagt, die Baufertigstellung werde nicht bis März 2016 gelingen. Grund sei die Insolvenz des Gebäudetechnikausrüsters Imtech Deutschland.

21. September 2015: Wegen möglicher Statikprobleme durch zu schwere Ventilatoren unter dem Hallendach verhängt die Baubehörde einen Baustopp im Terminal. Die Ventilatoren hängen derzeit an „Arbeitsbühnen, diese werden jetzt provisorisch verstärkt, so Mühlenfeld beim Sonderausschuss im Landtag Brandenburg.

http://www.maz-online.de/Themen/Flughafen-BER/Baustopp-am-BER-auf-unbestimmte-Zeit

Genau zur Deckenlast am BER gab es im Dezember 2014 eine Anfrage von Martin Delius (Piraten) an den Senat.

Die Antwort: Nach Angaben der FBB wurden in keinem Bereich des Terminals des Flughafens Berlin

Brandenburg zu hohe Deckenlasten festgestellt. Drucksache 17/15 139

http://www.bündnissüdost.de/2015/09/kommentar-zum-baustopp-am-hauptstadtflughafen-ber-dichtmachen-einmotten-neu-bauen/#more-5890

https://www.rbb-online.de/politik/Flughafen-BER/BER-Aktuelles/akteure_aktuell/nach-baustopp-buergerinitiativen-fordern-neuen-standort.html

Weitere 65 Millionen Euro für den BER werden genehmigt – mit dem Geld sollen ein provisorisches Terminal sowie ein anderes Terminal erweitert werden. Es heißt, trotz der anstehenden Baumaßnahmen und des momentanen Baustopps könne aus Sicht des Aufsichtsrats der Eröffnungstermin im zweiten Halbjahr 2017 gehalten werden.

“Das vom Aufsichtsrat genehmigte, rund 600 Millionen Euro teure Erweiterungskonzept sieht nur Provisorien vor.”

“Für 17 Millionen Euro wird das alte Schönefelder Terminal erweitert und renoviert.”

“48 Millionen Euro fließen in ein provisorisches Terminal auf dem Schönefelder Areal, das ab Frühjahr 2018 als Regierungsflughafen dienen soll.”

“Geplant ist außerdem ein eigenständiges Billigflieger-Terminal für sechs bis acht Millionen Passagiere direkt am BER, in Verlängerung des Piers Nord. Nach Aufsichtsratsangaben könnte dies etwa 200 Millionen Euro kosten.”

http://www.morgenpost.de/berlin/article205797291/Wenn-wir-Pech-haben-finden-wir-noch-mehr-Fehler-am-BER.html

28. September 2015: Wieder offenbart sich Pfusch am Brandschutz: Der BER braucht 600 neue Wände.

Dezember 2016: Aus dem Umfeld der Gesellschafter (Bund, Berlin, Brandenburg) sickert durch, dass der anvisierte Eröffnungstermin bis Ende 2017 nicht klappt, es werde nun als neuer Termin das Frühjahr 2018 angepeilt.

2017:

Januar 2017: Probleme mit Sprinkleranlage und Sicherheitstüren im Terminalgebäude – Flughafenchef Karsten Mühlenfeld und der Aufsichtsratsvorsitzende Michael Müller sagen Eröffnung für Jahr 2017 ab.

August 2017: Engelbert Lütke Daldrup, seit März Flughafenchef, will die Bauarbeiten bis 31. August 2018 abschließen.

15. Dezember 2017: Betreibergesellschaft verkündet den Oktober 2020 als neuen, »belastbaren« Eröffnungszeitraum

2018:

22. März: 5 Jahre nach Volksbegehren Nachtflugverbot (es wurde bisher nicht umgesetz).. http://www.bündnissüdost.de/2018/03/buerger-rocken-landtag-bbb-tv-22-03-2018/

Juni: Bund gibt zusätzlich 508 Millionen Euro http://www.bündnissüdost.de/2018/07/weiteres-geld-fuer-das-ber-desaster/

Juni: OVG-Urteil für den Schallschutz der BER-Anrainer

http://www.bündnissüdost.de/2018/07/erfolgreicher-kampf-fuer-schallschutzmassnahmen-am-zukuenftigen-ber/

August 2018:

Wieder neuer BER-Technikchef https://www.moz.de/nachrichten/brandenburg/artikel-ansicht/dg/0/1/1678097/

Finanzsenator Kollatz droht mit Insolvenz des BER http://www.bündnissüdost.de/2018/08/finanzsenator-kollatz-droht-mit-insolvenz-des-ber/

September:

Die Banken verlieren das Interesse am BER.. https://www.morgenpost.de/flughafen-BER/article215216313/Die-Banken-verlieren-das-Interesse-am-BER.html

 

Jan
3
Mo
Neues Terminal in Frankfurt am Main
Jan 3 ganztägig

„In Frankfurt am Main…. ist Amann für den Bau eines neuen Terminals zuständig. „Wir planen es gerade. Es soll 2022 fertig sein“, sagte Amann am Freitag dem Tagesspiegel.“

Quelle: http://www.tagesspiegel.de/berlin/ber-untersuchungsausschuss-horst-amann-baut-neues-flughafenterminal-in-frankfurt/11817170.html

Jan
2
Mo
Neuer Jet mit Überschallgeschwindigkeit
Jan 2 ganztägig

Überschalljet erlebt eine Neuauflage

Las Vegas (dpa/MOZ) Die Pläne von Aerion und Airbus für einen Überschalljet für Geschäftsreisende nehmen Formen an. Aerion wolle bis Mitte 2016 über den Ort der Produktionsstätte entscheiden, teilte das Unternehmen, hinter dem der texanische Milliardär Robert Bass steht, in Las Vegas mit. Das Geschäftsreiseflugzeug mit dem Namen AS2 soll 2021 erstmals abheben und 2023 in Dienst gehen. Der Erstflugtermin liegt damit jedoch zwei Jahre später als noch beim Einstieg von Airbus im vergangenen Jahr angekündigt. Airbus soll große Teile des Flugzeugs liefern, die Endmontage will Aerion selbst vornehmen.

Der Markt für zivile Überschallflugzeuge ist seit dem Ende der Concorde verwaist. Die Maschine, die vom französischen Airbus-Vorläufer Aérospatiale mitentwickelt wurde und von 1976 bis 2003 regelmäßig verkehrte, hatte sich für British Airways und Air France angesichts ihres extrem hohen Treibstoffverbrauchs als unrentabel erwiesen. Das erste zivile Überschallflugzeug der Welt, die der Concorde sehr ähnliche sowjetische Tu-144, flog angesichts diverser Probleme nur von 1975 bis 1978 im Liniendienst.
Bildunterschrift:
1,5-fache Schallgeschwindigkeit: Modell des geplanten Überschallflugzeugs AS2 Foto: dpa/Aerion Corporation

Quelle: Publikation Märkische Onlinezeitung, Ausgabe Spree Journal – Erkner Ausgabe
Nr.268 Datum Mittwoch, den 18. November 2015
Seite Nr.5

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