Mayday! BER in schweren Turbulenzen

Mayday! BER in schweren Turbulenzen
Bereits seit Februar informiert der BVBB, dass die Inbetriebnahme des BER für den 03.06.2012 vermutlich ausgeschlossen ist: http://www.bvbb-ev.de/index.php/de/bvbb-presseinfos/754–bvbb-die-inbetriebnahme-des-ber-ist-fuer-den-03062012-ausgeschlossen-oder-nur-noch-durch-ein-wunder-moeglich.html

Jetzt berichtet auch der Berliner Kurier, dass der neue Flughafen noch nicht alle Voraussetzungen bietet, um am 3. Juni zu starten: „Es ist fraglich, ob am BER alles reibungslos läuft. Pannen bei den Tests gab es ja genug.“ Unter anderem auch bei der Katastrophenübung am 3. März, bei der u.a. das Eintreffen der Rettungskräfte viel zu lange dauerte.

http://www.berliner-kurier.de/kiez-stadt/mayday-neuer-airport-ber-berlin-schwere-turbulenzen,7169128,12656852.html

I

BER – Die Joblüge
Nach dem Kurier-Bericht über die Startprobleme des künftigen Hauptstadtflughafens: Jetzt entpuppt sich auch noch die These vom BER als hochgelobte Jobmaschine immer mehr als Lüge.

http://www.berliner-kurier.de/kiez-stadt/schoenefeld-die-job-luege–,7169128,13954300.html

Werbekampagne für den BER – “Willy Brandt begrüßt die Welt”
Die Kampagne (1 Mio. Euro) umfasst neben Plakaten auch einen Kurzfilm, der in der ARD/im RBB gesendet und zudem auf mehr als 250 Kinoleinwänden in Deutschland zu sehen sein wird.

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/flughafen-kampagne-im-namen-von-willy-brandt,10809148,14577280.html

http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,824831,00.html

“In Deutschland führen wir gerade eine sehr unfaire Debatte über Nachtflugverbote und Fluglärm”
Im Anhang ein Interview mit Klaus-Peter Siegloch, dem Präsidenten der Deutschen Luftverkehrswirtschaft, das sich in der aktuellen Ausgabe des AirBerlin-Magazins findet. Kleine Gedächtnisstütze: Bis vor wenigen Jahren war Klaus-Peter Siegloch im ZDF “Anchorman” des heute-journals und stellvertretender Chefredakteur. Damit es kein Missverständnis über sein Aufgabenfeld gibt, noch Artikel aus der Branche vom vergangenen Jahr.

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer legt Gesetz zur Bürgerbeteiligung bei Bauprojekten vor: DAMIT DIESE SCHNELLER UMGESETZT WERDEN KÖNNEN
Ramsauer macht schnell klar, von welchen Bürgern er sich eine Beteiligung erhofft: „Wir wollen der schweigenden Mehrheit, die dafür ist, einen Anreiz geben, sich zu Wort zu melden.“ Für den Fall, dass zu viele Kritiker oder Gegner eines Großprojektes die neue Form der Bürgerbeteiligung nutzen wollen, hat die Bundesregierung vorgesorgt. Denn die frühe Einbeziehung der Bürger soll es nur auf freiwilliger Basis geben.

http://www.berliner-zeitung.de/meinung/leitartikel–ramsauers-handbuch-zur-buergerbeteiligung-hauptsache-placebo,10808020,12713110.html

http://www.berliner-zeitung.de/politik/nach-stuttgart-21-buergerbeteiligung-mit-abstrichen,10808018,12717554.html

Dreimal mehr Tote durch Feinstaub
Die OECD prognostiziert einen drastischen Anstieg der durch Feinstaub hervorgerufenen Todesfälle. Umweltschützer fordern die Aufhebung der zahlreichen Ausnahmegenehmigungen.

http://www.taz.de/Hauptursache-fuer-umweltbedingte-Todesfaelle/!90363/

LH Cargo stellt Flotte in Frage – Frankfurter Nachtflugregelung
Falls das Bundesverwaltungsgericht das Nachtflugverbot für den Flughafen Frankfurt bestätigt, will Lufthansa Cargo ihre Flotte auf den Prüfstand stellen. Notfalls müsse sich die Airline längerfristig von ihrer Frachterflotte trennen, hieß es.

http://www.airliners.de/management/strategie/lh-cargo-stellt-flotte-in-frage/26740

«Wir sind an der Grenze des Erträglichen angelangt»
Christoph Franz, Chef der Swiss-Mutter Lufthansa, drängt auf Preissenkungen beim Flughafen Zürich. Im Fluglärmstreit schlägt er sich hingegen mit überraschend deutlichen Worten auf die Seite der Schweiz.

http://www.tagesanzeiger.ch/standart/wir-sind-an-der-Grenze-des-Ertraeglichen-angelangt/story/1519637

Etihad und China Eastern rücken zusammen
Etihad Airways und China Eastern Airlines haben sich auf eine weitreichende Zusammenarbeit verständigt. Beide Fluggesellschaften unterzeichneten hierzu in Schanghai eine Absichtserklärung.

http://www.airliners.de/management/strategie/etihad-und-china-eastern-ruecken-zusammen/26719

Lärm macht doof.
Diese Erkenntnis haben Raumakustiker der Universität Oldenburg gewonnen. Ein Übermaß an Geräuschen, so die Schallforscher, hindert Schüler daran, sich zu konzentrieren.

http://www.zeit.de/2002/25/200225_glosse_xml

euch dähmlichen menschen haben wir bald zu verdanken das wir keine wirtschaftsmacht mehr sind
Youtube Kommentar zu unserer letzten Demo:
“selber meckern aber dann im sommer mit dem flugzeug in den urlaub fliegen!!!!! in die nähe eines flughafen ziehen (schönefeld,tegel usw,) und gegen fluglärm protestieren,die kinder im kindergarten neben an sind lauter als ein flugzeug in 1000 meter höhe,sollte man kinder verbieten?? die güterzugstrecke neben an total laut (ich wohne 200m davon entfernt und nachts hört man davon garnichts) euch dähmlichen menschen haben wir bald zu verdanken das wir keine wirtschaftsmacht mehr sind.”
Immerhin kann dieser Mitbürger noch die Propaganda der Luftfahrtlobby in seinem Gehirn abspeichern.

Mit herzlichen Grüßen
Katrin Arendt
Lydia Bothe
i.A. Friedrichshagener Bürgerinitiative

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